Über mich
„Wie sind Sie eigentlich Coach geworden?“
Diese Frage stellte mir kürzlich eine Frau nach einem Coachinggespräch. In ihrer klaren Stimme und offenen Körperhaltung erkannte ich sofort: Ihr Interesse an meinem Werdegang spiegelte ein tieferes Bedürfnis. Sie wollte mehr darüber erfahren, was sie soeben in diesem Gespräch erlebt hatte. Ihre Augen waren weit geöffnet, die Klangfarbe ihrer Stimme wirkte entschlossen: „Das kann ich doch auch! Doch wie wird man Coach?“
Tausend Wege können zu einer Coachingtätigkeit führen
Ich durfte viele dieser Wege als Ausbildner begleiten. Manche Menschen erkennen glasklar: Ich will Coach werden. Ich will selbständig arbeiten. Sie suchen gezielt nach einer Weiterbildung – und nach Tätigkeiten, die sie dorthin führen. Andere tragen diesen Wunsch lange unausgesprochen in sich, priorisieren anderes – bis irgendwann der Moment kommt, an dem sie konkrete Schritte gehen. Die Begegnung mit so unterschiedlichen Biografien hat mich dazu inspiriert, den Swiss Coaching Guide zu initiieren.
Mein Werdegang
Auf diesem Weg habe ich vielfältige, sich ergänzende Beratungsprinzipien und Methoden vertieft, trainiert und weiterentwickelt. Ich orientiere mich an einem integrativen Beratungsverständnis, das systemische, prozessorientierte und reflexive Perspektiven verbindet. Ich arbeite an der Nahtstelle zwischen Mensch, Organisation und gesellschaftlichem Wandel – und begleite Menschen, die in komplexen Situationen ihre Potenziale erkennen und wirksam einsetzen wollen.
Diese Haltung prägt meine Arbeit als selbständiger Coach und Organisationsberater sowie als Dozent und Lehrgangsleiter im MAS Beratung an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Führungskräfte, entwickle Weiterbildungsformate – und lerne selbst, indem ich andere darin unterstütze, ihre berufliche Haltung zu reflektieren und den Schlüssel zur Wirksamkeit ihrer Arbeit zu entdecken.
Fragen verbinden
All das hat mich und meine Arbeitsweise geprägt. Und so vielfältig meine Reise durch unterschiedliche Tätigkeitsfelder war, so unverkennbar zeigte sich eine Gesetzmässigkeit, die all diese Aufgaben verband: Wirksame Prozesse beginnen stets mit einer guten Frage.
Ich bin Coach geworden, weil ich gelernt habe, Fragen zu stellen.
Fragen,
die berühren und bewegen,
die aufbrechen – und doch verbinden,
die zeigen, was längst erkannt
und vielleicht nur vergessen war.
Fragen,
die das Ungeahnte rufen,
die innere Glut entfachen,
die führen – mal unverhofft,
mal hartnäckig, dann ganz leise.
Fragen,
die Kräfte wecken,
neue Wege zeigen –
und möglich machen,
was werden will.
Integratives Beratungsveständnis
Auf diesem Weg habe ich vielfältige, sich ergänzende Beratungsprinzipien und Methoden vertieft, trainiert und weiterentwickelt. Ich orientiere mich an einem integrativen Beratungsverständnis, das systemische, prozessorientierte und reflexive Perspektiven verbindet. Ich arbeite an der Nahtstelle zwischen Mensch, Organisation und gesellschaftlichem Wandel – und begleite Menschen, die in komplexen Situationen ihre Potenziale erkennen und wirksam einsetzen wollen.
Diese Haltung prägt meine Arbeit als selbständiger Coach und Organisationsberater sowie als Dozent und Lehrgangsleiter im MAS Beratung an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen. Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Führungskräfte, entwickle Weiterbildungsformate – und lerne selbst, indem ich andere darin unterstütze, ihre berufliche Haltung zu reflektieren und den Schlüssel zur Wirksamkeit ihrer Arbeit zu entdecken.
Wirklich wirken, wenn es wichtig ist
An der Beratung fasziniert mich die Kraft, mit der sie Veränderung ermöglicht. Wer willensstarke Menschen in tragender Rolle begleitet, wirkt oft weit über den Moment hinaus. Es ist ein Geschenk, mitzuerleben, wie Menschen das Potenzial ihrer Stärken erkennen – und entfalten.
Ich habe gelernt: Ich kann in meiner Rolle als Coach und Prozessberater nur dann wirksam sein, wenn ich selbst in Balance bin. Und Balance braucht Präsenz. Bewegung. Wahrnehmung. Raum für das Unvorhergesehene. Zeit für persönliche und professionelle Beziehungen.
Deshalb achte ich bewusst darauf, nicht ausgebucht zu sein. Ich halte Freiräume offen, um verfügbar zu sein, wenn es darauf ankommt.
So kann ich wirklich wirken, wenn es wichtig ist.
Coaching entdecken
Wenn du mehr über das integrative Beratungsverständnis und seine Wirkungsweise erfahren möchtest, findest du folgende vertiefende Impulse:
Der Kleine Adimir
Wir alle kennen einen Adimir: Das spielfreudige und lebensforhe Kind, das uns mit seinem Blick und Fragen überraschend in neue Räume führt.
Vielleicht heisst dieses Kind bei dir Marwin oder es ist ein Mädchen…
Swiss Coaching Guide
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Doch was macht gutes Coaching aus? Wie
wird man Coach? Und wäre das auch was für mich?
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